Geben und Nehmen
Geben und Nehmen
 

Unsere Projektreise

vom 5. November bis 16. November 2012

 

Eindrücke einer Reiseteilnehmerin



 

Mein Novembermärchen

 

Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit in einem kleinen Land in Afrika, als…

  • sich 16 Musungus (=Fremde, mit heller Hautfarbe) auf den Weg machten, eine neue Welt zu entdecken.

  • ich zum ersten Mal die grenzenlose Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen in Uganda kennen lernen durfte.

  • überall fröhliche Kinder am Straßenrand – oft nur bekleidet mit ein paar Fetzen – winkten und vor Freude jubelten, als wir im Bus vorbei fuhren.

  • Kinder, die mit schweren Kanistern auf
    dem Kopf das notwendige Wasser vom Brunnen
    nach Hause trugen, mir entgegen lächelten.

  • die Freude der vielen Kinder, das „HALLO“ und die heiteren Gesänge und Tänze beim Empfang in Mwera so überwältigend waren, dass mir die Tränen in den Augen standen und ich kein Wort mehr über die Lippen brachte.

  • ich unzählige schwarze Hände schütteln durfte und mich dabei ganz viele große, dunkle Augenpaare anstrahlten.

  • im Pfarrhaus in Mwera leckeres, ugandisches Essen für uns gekocht wurde und wir zusammen mit Dorfbewohnern und Kindern feierten und tanzten.

  • wir zusammen mit dem Priester zu spät zum Gottesdienst kamen, die Menschen in der vollbesetzten Kirche aber deswegen nicht schimpften, sondern sich die Wartezeit mit gemeinsamen Singen vertrieben und uns mit wundervoller Musik begrüßten.

  • die Predigt in fremder Sprache so emotional und mitreißend war, dass ich – ohne die Worte zu verstehen – mit all den Menschen „mitlachen“ konnte.

  • mir Andrews Vater einen

    afrikanischen Namen gab und mich in seinen Klan aufnahm.

  • ein Großteil der Reisegruppe nach einem anstrengenden Reisetag bis um Mitternacht wach geblieben bzw. extra wieder aufgestanden ist, um mit mir in meinen Geburtstag hinein zu feiern: mit einem Ständchen auf englisch, auf deutsch und – für mich einmalig – von Andrew auf luganda!

  • Father Andrew beim Verlassen des Busses in Kyankwanzi von den einheimischen Kindern

  • so bejubelt wurde, wie man es in Deutschland nur von „Stars“ wie z.B. der Fußballnationalmannschaft aus dem Fernsehen kennt.

  • Father Andrew und Father Barnabas am letzten Abend gemeinsam das Lied Wanjagala sangen, was viel mehr als ein Ohrenschmaus war und den Abschied nicht gerade leichter machte…

 

Oder war es gar kein Märchen?

 

Sabine Nabukeera Buchner






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Unsere Erfahrungen, Erlebnisse, Begegnungen während unserer Reise nach Uganda vom

 

19.10. 11 – 3.11.11

 

Weihnachten beginnt nicht mit der Heiligen Nacht.

Weihnachten ist nicht nur am 25. und 26. Dezember.

Weihnachten, das sind nicht nur Geschenke, Weihnachtsbäume und leckeres Essen.

 

Weihnachten ist viel mehr.

Weihnachten bedeutet so viel...

 

Für eine alte Frau in Mwera/Uganda war Weihnachten am 26.Oktober, als wir sie draußen im Busch besuchten und ihr mit Father Andrew die Kommunion brachten

und ihr auch ein Esspaket schenkten.

Eine alte Frau die in einer ca. 4 qm großen Hütte wohnt, auf dem Boden mit einer zerschlissenen Matte schläft, daneben eine kleine Feuerstelle auf der sie sich etwas kochen kann, mit ihr wohnt noch eine Henne in der Hütte, das wars...

Sie kroch auf dem Boden ihrer Hütte, weil sie nicht mehr gut laufen kann...

...für uns Besucher, wurde eine neue Matte von den Nachbarn in die Hütte gelegt – damit wir mit unseren Schuhen darauf stehen konnten... es ging uns sehr nahe und hat uns sehr berührt... aber die Augen der alten Frau hatten es uns erzählt -

für sie war Weihnachten am 26. Oktober nachmittags um halb vier Uhr...weil wir sie besuchten.

 

 

 

Oder....

 



...das Kind einer alleinstehenden Mutter hat Malaria... doch sie hat kein Geld für die Medizin, sie kostet umgerechnet 3,00 €, wenn das Kind nicht innerhalb drei Tage behandelt wird stirbt es, also überlegt sie, die letzten zwei Hennen von denen die Familie lebt, zu verkaufen. Mit eurer Spende konnte die Mutter, die für sie teure Medizin kaufen.

Das Kind ist wieder gesund und lebt.

Weihnachten war für diese Mutter am 1. November.

 

Oder...

 

...viele Kinder haben den ganzen Tag in der Schule nichts zu essen – ein anderes Kind hat eine handvoll Reis dabei, es teilt sein weniges mit dem anderen Kind.

Jedes mal dann ist Weihnachten...

 

Weihnachten ist immer wenn du dein Herz für andere öffnest...

 

Herzlichen Dank für alles was ihr für diese Menschen und für viele andere Menschen und Kinder in Uganda tut.

 

Herzlichen Dank jede Spende, für jede Unterstützung, für jedes Helfen egal in welcher Form.

 

Von Father Andrew bringen wir viele herzliche und dankbare Grüße und Gottes Segen aus Uganda für euch alle mit.

 

Ihm und auch uns, ist der Abschied nach all den berührenden Erlebnissen sichtlich schwer gefallen.

 

Aber es gibt eine unsichtbare Brücke zwischen Uganda und Deutschland.

Unsere Gedanken und Erinnerungen.

 

Eine gute Zeit wünscht euch Monika Nabukalu Mayer

 



Kontakt

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