Geben und Nehmen
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Über Uganda

 

  • Uganda gehört zu den ärmsten und gleichzeitig kinderreichsten Ländern der Welt.

  • Uganda grenzt im Norden an den Sudan, im Osten an Kenia,

  • im Süden an Tansania im Südwesten an Ruanda und im Westen an den Kongo.
  • Das Land erstreckt sich über eine Fläche von 236.040 km²

und wird von ca.32 Millionen Menschen bewohnt.

  • Uganda gehört zu den 49 am wenigsten entwickelten Ländern der Welt.

  • Die Amtssprachen sind Englisch, Lugandisch und Swahili.

  • Die ugandische Regierung bedient sich autoritärer und demokratischer Elemente. Der jetzige Präsident ist Yoweri Kaguta Museveni.

  • Ca. 85 % der Bevölkerung Ugandas sind Christen.

  • Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei ca. 49 Jahren.

  • Das Durchschnittsalter beträgt ca.15 Jahre.

  • Das Bevölkerungswachstum beträgt ca. 2,6 %.

  • Die Analphabetenrate beträgt ca.52 %. Dies betrifft besonders Mädchen und Frauen.

  • Kinder von 0 - 14 Jahren bilden mit ca. 50,9% die stärkste Bevölkerungsgruppe. Gefolgt von Jugendlichen und Erwachsenen im Alter von 15 - 33 Jahren mit ca.40,5% und Menschen von 24-50 Jahren, was ca. 6,2% ausmacht.

  • Über 50 Jährige gibt es nur ca. 2,9%.

  • Es gibt ca. 920.00 Aidswaisen in Uganda.

Die Aidsrate im Lande selbst liegt bei ungefähr 6-12%, wobei die Angaben hier oft variieren.

  • Nur etwa 30% der Menschen haben Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen.

  • Mehr als die Hälfte der Einwohner lebt unter der Armutsgrenze, das heißt sie haben weniger als 0,50 Cent pro Tag zum Leben

 

Wasser

 

  • Wasser gehört zu den lebensnotwendigen Grundbedürfnissen des Menschen.

  • Zum Vergleich: Der Tagesbedarf in Deutschland pro Einwohner ist bei ca. 130 Litern. Sehr viele Menschen in Uganda haben aber nur ca. 5-20 Liter ungereinigtes Wasser pro Tag zur Verfügung.

  • Lange Wege zur Wasserstelle von 3 - 8 km gehören oft zum normalen Alltag.

  • Die Flüssigkeit aus einem Tümpel, Pfütze, See usw. verdient nicht unbedingt den Namen „Trinkwasser“. Ein braune Brühe die nur schlimme Krankheiten auslöst.

Selbst das Leitungswasser aus Städten und das aus öffentlichen Brunnen muss abgekocht werden, bevor es getrunken werden kann. Dazu kommt die Wasserknappheit in der Trockenzeit.

 

In Entwicklungsländern sterben jährlich 2,2 Millionen Kinder unter fünf Jahren an den Folgen von verschmutztem Wasser, mangelnder Sanitärversorgung und Hygiene.

 

Gesundheit:

 

  • Hohe Kindersterblichkeit in den ersten Lebensjahren.

  • Keine Krankenversicherung

  • Teure Medikamente – bei Geldmangel droht schneller Tod

  • Mangel an Medikamenten

  • Zu geringe Zahl an Ärzten – für 1000 Einwohner nur 0,8 Ärzte

  • Krankenhausbetten sind zwar vorhanden – aber für 1000 Bewohner nur 4 Betten

  • Man muss zuerst bezahlen, bevor man überhaupt Anspruch auf ein Krankenbett oder eine Behandlung hat. Verwandte oder Freunde müssen den Patienten versorgen - z.B. Wasser oder Nahrung besorgen. Die Begleitperson schläft meist auf dem Boden neben dem Kranken.

  • Hohe Aidsrate

  • Uganda war eines der ersten Länder Afrikas, die zugaben, von Aids betroffen zu sein.

Aufklärungskampagnen setzten sehr früh ein. Aids wird im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern sehr offen diskutiert. Als größte Gruppe der Leidtragenden sind die Kinder, als Folgewirkung der in den 90er Jahren hohen Aidsrate -

Kinder, die bereits bei der Geburt HIV-positiv waren.

 

Bildungswesen - Schulsystem

 

  • Das Schulsystem hat seine Wurzeln aus der britischen Kolonialzeit Ugandas.

  • Schuluniform ist Pflicht

  • Viel zu teure Schulgebühren in Relation zu dem Einkommen

  • Niedrige Einschulungsquote

Seit einigen Jahren gibt es zwar eine allgemeine Schulpflicht, aber die staatlichen Schulen sind hoffnungslos überfüllt (oftmals bis zu 120 Kindern in einer Klasse) und die Lehrkräfte sind nur wenig motiviert und der Unterricht fällt oft aus. Kirchliche und private Schulen sind daher qualitativ viel besser.

 

Grundschule (Primary)
Mit Vorschule beginnt für die Kinder die Grund- und Hauptschule für 7 Jahre.

Am Ende des Schulbesuches steht ein nationales Examen.Das "national exam" ist eine staatliche Abschlussprüfung.


Hauptschule oder Mittelschule (Secondary)
Die weiterführende Schule wird für mindestens 4 Jahre besucht und endet mit einem weiteren, nationalen Examen. Dieser Schulabschluss qualifiziert zum Übergang in eine Berufsschule oder ein Lehrerkollege für die Grundschule

 

Berufsausbildung Berufsschule
Die Ausbildung dauert etwa 3Jahre und es ist egal ob staatlich oder privat kostenpflichtig. Ausbildungen gibt es in den traditionellen Handwerksberufen wie z.B. Tischler, Maurer, Schneider, Krankenschwester, Friseuse usw. Ausbildungsplätze sind häufig limitiert.

 

A-Level (Advanced)
Die nächste Stufe kann im Anschluss an das Examen der Secondaryschule für weitere zwei Jahre besucht werden und schließt wieder mit einem zentralen nationalen Examen ab, und somit nach insgesamt 13 Schuljahren das Abitur erlangen und sich für die Universität bewerben. In diesen letzten Schuljahren findet bereits eine Spezialisierung statt. Die zwei Jahre des A-Level-Unterrichts dienen der auch direkten Vorbereitung auf bestimmte Studiengänge.

 

Studium

 



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